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Technische Besonderheiten



Digitaldruckverfahren bei cupstorys.com

Digitaldruck

Im Digitaldruckverfahren bilden kleine Farbtröpfchen das Druckbild. Farbtöne werden durch 3 unterschiedliche Tropfengrößen moduliert. Diese Farbtröpfchen sind in hellen und/oder glatten Flächen unter kurzer Betrachtungsweite sichtbar.

In glatten Flächen in Abhängigkeit zur Helligkeit des Fabtones, je heller desto sichtbarer. Farbtöne mit hohem Gelbanteil sind weniger anfällig.


Vorteile vom Digitaldruck gegenüber analoger Druckform

Die Reaktionszeit im Digitaldruck unterscheidet sich zur Reaktionszeit im konventionellen Druck erheblich. Der Digitaldruck benötigt keine Druckplatten oder sonst eine Druckform. Die Datei IST die Druckform. Der Zwischenschritt eine Druckplatte (vier Stk.) zu erzeugen entfällt, ersatzlos. Das bedeutet zugleich, dass der Digitaldruck ressourcenschonender ist. Druckplatten bestehen zum großen Teil aus Aluminium. Für die Entwicklung der belichteten Druckplatte werden Chemikalien eingesetzt.

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CMYK (Druckfarben) &
RGB (Bildschirmfarben)

Farbspektrum (Print CMYK im Vergleich zu RGB Bildschirm), warum der Druck abweichen kann.
Besonders betroffen sind davon die extremen Reinfarben wie R255,G225 und B255. Diese Farben können nicht gedruckt werden - sie liegen außerhalb des druckbaren Farbraumes CMYK. Alle Drucker dieser Welt setzen sog. Körperfarben ein. Körperfarben leuchten nicht selbst. .
Körperfarben werden, so sie miteinander gemischt werden, im Ergebnis dunkler. Die meisten aller Drucke werden auf der Basis von 4 Farben gedruckt. Cyan (C), Magenta (M), Gelb (Y) und Black (K). Alle Monitore arbeiten mit Lichtfarben. Die Bildpunkte des Monitors leuchten wie kleine Taschenlampen. Werden Lichtfarben gemischt, ist das Ergebnis heller als die Ausgangsfarben. Die Bildpunkte des Monitors leuchten in Rot (R), Grün (G) und Blau (B). Das Mischergebnis kann schon mal überraschen. So ergibt die Mischung von Grün und Roter Lichtfarbe tatsächlich Gelb. Nichts kann im Druck heller sein als das weiße, unbedruckte Papier. Im Digitaldruck der weiße Vordruck. Lichtfarben leuchten in einer Intensität, welch die Intensität von angeleuchtetem Papier (weißer Vordruck) weit übersteigt. Dh zugleich „Lichtfarben“ können NICHT mit der Intensität gedruckt werden, in der sie Wahrgenommen werden. Der Druck wird dunkler, weniger leuchtend und weniger rein wahrgenommen. Das gilt für alle Druckverfahren.


Sonderfarben

Der Digitaldruck, mit den von uns eingesetzten Farben, bietet zurzeit keine Möglichkeit Sonderfarben (Spotcolors) zu drucken. Das liegt einerseits an den Farbherstellern, andererseits an dem Mehraufwand Sonderfarben zu bevorraten und die Druckköpfe nach Gebrauch zu reinigen. Letzteres wäre Nötig, um Farbverschleppungen zu vermeiden.
Sonderfarben werden in der Regel aus drei Gründen eingesetzt:
a. Die zu erzielende Farbe ist NICHT im Farbraum CMYK enthalten
b. Eine Mischfarbe aus z.B. 3 Farben kann mit einer Sonderfarbe wiedergegeben werden (Kostenersparnis)
c. Die Zielfarbe soll konstant als möglich gedruckt werden

Soll unbedingt ein Pantoneton, HKS, Foceltone etc farbgetreu gedruckt werden, ist eine Testserie nötig – mit evtl. negativen Ausgang.
Ggf. muss auf ein anderes Druckverfahren ausgewichen werden. Der Einsatz von Sonderfarben macht den Druck teurer. Extra Druckplatte pro Farbe = Mehraufwand + Materialkosten

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Stiching Linie

Die von uns eingesetzten Druckmodule ermöglichen eine Druckhöhe von 72mm.
Um eine höhere Fläche bedrucken zu können, setzen wir 2 Module (140mm) hintereinander ein. Die beiden Module überlappen sich ca. 2,5mm. .
In diesem Bereich kommt es zu der sog. Stiching Linie, die KEIN Reklamationsgrund ist.


Weiß im Digitaldruck

Die Grundfarbe unserer Becher ist transparent. br> Um den Becher bedrucken zu können wie ein Blatt Papier, ist es nötig, eine weiße Fläche dem Druck zu unterlegen. Dieser weiße Vordruck ist unser Papier. Ohne den weißen Vordruck wäre das Druckergebnis durchsichtig. Ähnlich einem Dia.
Der weiße Vordruck (Papierweiss) ist niemals so undurchsichtig (opak) wie Papier. Je nachdem wie Licht einfällt, erscheint der Druck schemenhaft transparent. Gelegentlich können winzige "Löcher" im Gegenlicht wahrgenommen werden. Diese "Löcher" können nicht immer vermieden werden, treten aber eher selten auf. Einen unmittelbar sichtbaren Einfluss auf das Druckergebnis ist nicht zu erwarten.

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Schwarz im Digitaldruck

In unserem Digitaldruck wird Schwarz IMMER in 4C aufgebaut. Also in Cyan, Magenta, Yellow und Black. Das ist unvermeidbar. Schwarz solo gedruckt macht die Farbdüsen sichtbar. In Form von hauchdünnen Linien zwischen den Düsen.
Auch die Deckung von Schwarz solo ist nicht ausreichend um einen Schwarzen Eindruck zu erzeugen. Das gilt für den konventionellen Druck in ähnlicher Weise.
Im Digitaldruck legen wir Schwarz mit C40 M30 Y20 K99 an. Ein zuviel an Farbe ist zu vermeiden. So führen Farbmischungen wie C100 M100 Y100 B100 zu Störungen im Druckprozess. Die Farbe härtet nicht sauber,wird brüchig und hält nicht auf dem Untergrund.
Das gilt für den konventionellen Druck in ähnlicher Weise.

Somit wird nie ein 100% schwarzton erreicht werden können!


Gesichter drucken

Eine Herausforderung, auch im konventionellen Druck. Gesichter auf wenige mm² zu verkleinern führt zwangsläufig zu weniger Akzeptanz der Druckergebnisse.
Übertrieben Formuliert lässt sich sagen:
Wenn ein Auge nur noch aus einen (1) Farbtropfen besteht, ist der Farbtropfen nicht als Auge erkennbar.

Im Allgemeinen gilt:
Zu starke Verkleinerungen nehmen jedem Gesicht die Wiedererkennung. Es gehen zu viele Details verloren.

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„Pünktchen“ bei hellen & dunklen Farben

Im Digitaldruck werden die Farben mit Drucktropfen kontaktlos auf dem Becher übertragen. Eine Umgehung der „Punkte“ ist nicht möglich.
! Besonders bei hellen Farben sind diese intensiver zu sehen, als bei dunklen Farben !


Nozzelausfälle in Massenproduktion (ab 50 Stk.) gehören dazu

Produktionsbedingt kann es zu geringfügigen Abweichungen zwischen der online erzeugen Produktvorschau und den hergestellten Eventbechern kommen. Diese können vom Kunden nicht beanstandet werden. Dies gilt insbesondere bei geringfügigen Farbabweichungen, geringfügiger Streifenbildung, Nozzelausfällen, sowie geringfügigen Druck-Verzerrungen.

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Schwarz auf schwarz

Schwarz ist nicht immer gleich Schwarz. Unterschiedliche Farbgebungen sind möglich. (Siehe auch CMYK und RGB). Ein Monitor schafft mit seiner Leuchtkraft ggf noch die Unterschiede von unterschiedlich angelegten Schwarz zu zeigen – im Druck vermischen sich manche Schwarztöne zu einer Fläche. Ohne Differenzierung.

Die Stufen zueinander müssen ausreichend Abstand haben, um als Abstufung wahrgenommen zu werden.


Verzerrung

Die Becher haben 2 unterschiedliche Durchmesser. Der Boden ist kleiner als die Öffnung. Die Form ist kegelförmig (konisch).
Jeder Versuch auf solch einen Körper ein Schachbrett mit rechtwinkeligen, gleich großen Quadraten zu drucken, ist zum Scheitern verurteilt. Das kann nur gelingen, wenn der Druckkörper ein Zylinder ist. Bei einem Zylinder ist der Durchmesser an allen Stellen gleich.

Um ein Layout, bestehend aus vier rechten Winkeln auf einen Kegel zu drucken, muss beginnend mit der Füllöffnung in Richtung Becherboden, das Layout "zusammengezogen" werden. Es findet eine "Verjüngung" in Richtung Becherboden statt. Dadurch "schrumpft" die Breite des Layouts, Quadrate werden zu Trapezen, Kreise zu Tropfen.

Einzelne Objekte (Logo, Wappen, Kreise, etc.) können im Vorfeld so verzerrt werden, dass sie im Druck wieder "richtig" erscheinen (entgegenwirken). So auch einzelne Schachfelder. Für dieses entgegenwirken sind Softwaren wie Adobe AI oder Adobe PS von Vorteil.

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